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Mit dem Einreichen der Arbeit beim „ersten Interface Kunstwettbewerb überhaupt“, muss jeder Teilnehmer das „Gelüdbe der Keuschheit für Interface Künstler“ zustimmen. Der Grundgedanke des Schwur ist, dass Künstler nur Gebrauch von Technologie und Effekten machen, die auch von den Betriebssystemen selbst benutzt wird. Diese Regeln sollen außerdem allen Teilnehmern die gleichen Chancen bieten.

Der Schwur für interface Künstler

Ich werde hiermit ein Interface-Künstler. Ich glaube, daß die grafische Benutzeroberflächen inzwischen nicht nur mit ein wenig Farbe angereichert wurden. Eher hat sich die semantische Ebene erweitert: Fortschrittsversprechen, Utopien und Lifestyle finden sich zunehmend in den Metaphern, die notwendig wären, um tatsächlich mit der Maschine zu interagieren. Um das allgemeine Bewußtsein dieser Entwicklung zu schärfen, folge ich diesen Richtlinien. Ich schwöre hiermit festlich:

Erstens

Wenn ich zeichne, benutze ich nur die Elemente der graphischer Benutzeroberfläche von OS X (weil OS X der graphische Vorreiter der Betriebssysteme Systeme war, ist es folglich sehr bunt und bietet eine Menge Visualisierungen an, mit denen man wilde Dinge anstellen kann)

Zweitens

Ich schränke den Gebrauch meiner digitalen Zeichenwerkzeuge ein. Erlaubte Werkzeuge sind:

  1. alle Arten von digitalem Schatten (weil OS X selbst Gebrauch davon macht),
  2. alle Arten von Transparenz (siehe oben),
  3. gefüllte Farbbereiche mit festen Farben oder Farbverläufen (weil man ohne diese Grundlagen digital nicht malen kann).

Drittens

Anderenfalls werde ich alle grafischen Elemente

  1. von einem Screenshot der Oberfläche von OS X kopieren, um diese auf eine digitale Leinwand zu „malen" (weil es genau das ist, worum es geht),
  2. aus einem Verzeichnis kopieren, in dem OS X alle seine graphischen Daten ablegt (weil es mich auf den Grund der Tatsachen bringt).

Viertens

Ich verwende keine Bildgröße über 400 mal 300 Pixel (weil ich sonst der Eitelkeit anheimfallen und meinen künstlerisch idealistischen Ansatz vergessen würde).

Füftens

Ich bin und ich bleibe der Inhaber der Urheberrechte meiner Arbeit. Ich gebe den den Veranstaltern des Aqua Contest die Erlaubnis, meine Arbeit, die ich zu diesem Wettbewerb eingereicht habe, in den Ausstellungen und der Mac Life zu zeigen (weil dies sonst alles nicht funktionieren würde).

Die folgende Regel ist nicht bindend kann aber gerne befolgt werden:
Ich werde das Gelübde der Keuschheit ausdrucken, unterzeichnen und es an der Wand hinter meinem Arbeitsplatz anbringen (um nicht die wahren Prioritäten meines Lebens zu vergessen :)

Mit der Teilnehmen an dem Wettbewerb müssen Sie Ihre Zustimmung zu diesen Richtlinien geben. Reichen Sie Ihre Arbeit ein! (Deadline verstrichen)






 






 

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Letztes Update: 5. September 2007 | Hintergrund anzeigen | Impressum